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TV NOIR KONZERTE

TV Noir Konzerte #13 mit Maxim & Tex

Ab ins Wohnzimmer: Mit Maxim und Tex geht TV Noir in die nächste, dreizehnte Runde. Zwei erfahrene Songwriter garantieren zwölf Konzerte lang intime Unterhaltung und das Gefühl, ihnen und ihren Gedankenwelten sehr nah zu sein. Das ist besondere Musik an besonderen Orten, handgemacht und in feinen Akustik-Arrangements auf die Bühnen gebracht.

„In einem Jahr bin ich ein Star oder ein Penner.“ Punkt. Schonungslos formulierte der Kölner Sänger und Songschreiber Maxim kurz vor der Veröffentlichung seines Albums „Staub“ die Situation, in der er sich befand. Das ist nun ein Jahr her. Und Maxim? Hat und ist heute mehr, als er sich jemals erträumt hatte. „Staub“ wurde ein Album, das aufgrund des puren, echten Gefühls, das es transportiert, den Zugang zur Masse finden sollte. Es war Maxims Einzug in die Hitlisten. Die Top-Ten der Charts. Gold für die Single „Meine Soldaten“. Der Mann mit der rauwarmen Stimme, den tiefgehenden, poetischen, nie aber die Realität aus den Augen verlierenden Geschichten hatte es geschafft. Nach zehn Jahren im Geschäft, einer anfänglichen Karriere als Reggae-Künstler mit deutschen Texten und dem baldigen Sprung in urbane Pop- Gebiete hatte er sich Album für Album, Song für Song, Chorus für Chorus ein Publikum erarbeitet, das nun so groß war, um ganze Tourneen in große Hallen zu verlegen und auszuverkaufen. Sein Geheimnis: Wahrheit. Klarheit auch, mit der er das ausspricht, was er sieht und spürt. Wahre, klare Zustandsbeschreibungen. Von sich und seiner Generation, von Großem und Kleinem, manchmal von Traurigkeit, immer von Hoffnung.

Der 32-Jährige, der in diesem Jahr noch eine erweiterte „Staub“-Albumversion sowie „Staub Live“ veröffentlichte, trifft im TV Noir-Wohnzimmer auf das Gesicht der Sendereihe, das Aushängeschild und die Stimme: auf Tex. Wer TV Noir kennt, kennt Tex vor allem als feinfühligen Moderator, der unterm leichten Stehlampenlicht die auftretenden Musiker dem Publikum näherbringt. Der fragt und spielt und angenehm zurückhaltend unterhält. Doch Tex kann auch anders. Anders und schön. So sind Tex’ Lieder, und das seit vielen Jahren. Lieder vom Lieben, von Liebenden und Lieblosen. Vom Strahlen, vom Lachen und vom Weinen. Vom Brennen. Vom Mond und von den Sternen. Wenn Tex singt, begleitet von reduzierten Bandgefügen, teils nur von Klavier und Gitarre, wenn er mit seiner klaren, starken Stimme seine Lebenshymnen auf die Bühne bringt, dann ist das so nachfühlbar, mitreißend und weitreichend wie der weltbeste Film.

Zwei Stars ihres Genre also gehen zusammen auf Tour. Zwölf Abende stehen ihnen und ihrem Publikum offen, gemeinsam Großes zu erleben, denn nichts anders ist es, was Tex und Maxim präsentieren: Herzerwärmendes. Schönes. Großes. Geschichten, die wir kennen, so aber nur selten zu hören bekommen. Melancholisch. Euphorisch. Verführerisch leuchtend. Sehr bedeutend.