Lustspielhaus
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Pigor und Eichhorn

CABARET ALLEMAND

Sounds: Ulf Henrich
Regie: Gertrud Pigor


Endlich sind sie da, die neuen Songs von Pigor und Eichhorn! In jeder Hinsicht aktuell, nüchtern, bissig und unverschämt, sodass weder die Liebhaberinnen des Kabaretts noch die des Chansons daran vorbeigehen können, ohne schwach zu werden. Pigor und Eichhorn präsentieren ihre Songs in einem temporeich inszenierten Hick Hack. Ein Kleinkrieg zur Freude des Publikums, in den nun auch der dritte Mann im Duo mit hineingezogen wird: "Der Ulf". Denn während Eichhorn virtuos am Flügel begleitet, unterstützt ihn der DJ mit eleganten Beats, Klangeffekten und Live-Einspielungen. Pigor singt über Themen, über die noch nie jemand singen wollte. Die fatale Tendenz von Politikern, sich mit historischen Vergleichen ins Aus zu katapultieren, ist ihm ebenso eine Ballade wert wie die Übergewichtigkeit der Bevölkerung einer befreundeten Grossmacht. Auch in seinem chronisch gespannten Verhältnis zu Frauen sind wieder neue Schwierigkeiten aufgetaucht und in einer grandiosen 3/4 Takt-Tirade zeigt er dem verblüfften Publikum, was Pisastudie und Lärmschutzgesetz miteinander zu tun haben. Das alles ist ungemein witzig, unterhaltend und gnadenlos zu Ende gedacht.

"Danke, lieber Gott, für diesen Abend!"
(BZ)

"Wie gewohnt lässt Pigor seichtes politisch korrektes Gesäusel weit hinter sich... Niemand außer ihm prangert so gewitzt und schonungslos die Absurditäten des Alltags an, die einem zeitgenössischen Geistesarbeiter den Verstand rauben können. Denn abgesehen von der Fähigkeit, diese kleinen und großen seismographischen Störungen wahrzunehmen und aufzuschreiben, beherrscht Pigor die große Kunst, die Ironie selbst wieder ironisch zu brechen - ein Spiegelkabinett."
(FAZ)

"Böse .., jazzig, balladesk, kafkaesk, rockig und doch lachtriefend unterhaltsam. Hinhörend und zuschauend beginnen unterschwellige Tanzgelüste in einem zu schmoren. Der Bauch tanzt mit ..., aber das Hirn will nichts verpassen!"
(Badisches Tagblatt)

"Warum müssen seine verqueren, in ohrwurmtaugliche Beats verpackten Reime auch so brillant sein? Warum müssen sich seine unverschämt bissigen, gleich um mehrere Ecken gedachten Song-Texte und Moderationen auch meilenweit abheben von dem kläglichen Chanson-Einerlei anderer Musikkabarettisten? Unbedingt sehenswert!"
(Kieler Nachrichten)

"Wo es am schönsten quält, wird weitergebohrt, lustvoll an Tabus gesägt: NS-Vergleiche sind harmlos gegen die Hitler-Parodie im Zugabeblock, die mit zwei (verfassungskonformen) Gesten auskommt. Auweia, tut das gut."
(Leipziger Volkszeitung)