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Stoppok

GRUNDBLUES-TOUR 2009

Eigentlich war nur eine „Stoppok plus Worthy“-Tour geplant, doch schon bei den ersten Proben war klar, dass sich wieder so viele schöne Songs angesammelt hatten, die geradezu nach einer Veröffentlichung schrieen! Also wurde die alte analoge Bandmaschine im Studio angeschmissen und das neue Material spontan im „First Take“ festgehalten. Und so gibt es bereits zum Tourstart vorab eine limitierte Fan-Edition mit 12 Stücken, sozusagen die „Grundblues“-Geburtsurkunde der ersten Stunde! Die endgültige Fassung von „Grundblues“ kommt dann im Frühjahr 2010 in den Handel, in welcher Form - ob als neue Studio-Aufnahme, evtl. versetzt mit Live-Mitschnitten oder angereichert mit den besten „First Takes“ - ist noch nicht entschieden, es bleibt also spannend!
Blues war schon immer ein Teil von Stoppok und seinen Liedern, doch „Grundblues“ ist Blues in Reinform. War das im voraus geplant? "Nein, sowas ergibt sich einfach", sagt er. "Noch vor kurzem hätte ich Bedenken gehabt, mich der reinen Bluesform zu bedienen - aus Angst in Klischees zu rutschen. Aber mit ’mal geht eine Tür auf und eine Stimme sagt: Komm doch mal rein! Und siehe da, es sieht da drinn´ ganz anders aus als ich dachte. Fabelhaft!"
Die „TwoManBand“ hat sich zusätzlich zu ihrem Saiteninstrumentarium mit Fußtrommeln und diversen Kleininstrumenten bewaffnet. Das Ergebnis ist eine groovige Mischung aus Country Blues a la Blind Lemon Jefferson und schwärzestem New Orleans Blues. Es ist die optimale Verschmelzung des schwarzen und des weissen Blues. Während Reggie Worthy aufwuchs mit der Musik von Mississippi John Hurt, Elmore James, Memphis Minnie und Ike Turner, bei dem er auch in der Band spielte, waren für Stoppok Legenden wie Alexis Korner und Peter Green die Übermittler des Blues. Natürlich werden auf der Tour auch die Highlights der letzten Jahre gespielt und Geschichten gibt’s noch gratis oben drauf!
Stoppok hat den Blues – Worthy sowieso
Irgendwann kapiert jeder Musiker (ausgenommen Klassiker und Stadlstampfer), dass alles, was wir heute lieben, vom Blues herkommt oder beeinflusst ist. So ist es nur folgerichtig, dass sich Stoppok gemeinsam mit Reggie Worthy vor dem Ursprung aller populären Musik verneigt.
Wer das Duo „Stoppok plus Worthy“ schon von ihrem ersten Album „Grundvergnügen“ kennt, weiß, dass ihn musikantisches Handwerk der lässigsten und dennoch allergekonntesten Art erwartet - viel Bio, wenig Elektro, viel Freude, keine Langeweile, Texte, die vom wirklichen Leben erzählen und in der Wohnküche so zünden wie in der Waschstraße, in der U-Bahn per Ohrstöpsel oder beim Drachenfliegen - egal wo, wenn es nur die echte Welt ist.
Gute Musik braucht gute Hörer – Sie sind eingeladen, sich an der ästhetischen Weltverschwörung zu beteiligen – Herr Stoppok und Herr Worthy legen ihr Angebot vor – es lohnt sich. Und es macht Spaß. Auch das kann der Blues. Vorausgesetzt Stoppok steht drauf und Stoppok ist drin.