Lustspielhaus
münchner LACH+SCHIESS gesellschaft EULENSPIEGEL CONCERTS VEREINSHEIM Die Anstalt
Jochen Malmsheimer

Flieg Fisch, lies und gesunde! oder: Glück, wo ist Dein Stachel?!

Wir sind hier nur Gäste. Aber wir wurden eingeladen! Auch dies eine Erkenntnis des Bochumer Kabarettisten Jochen Malmsheimer, welche in seinem neuen, abendfüllenden Kabarettprogramm mit dem durchaus in‘s Epische tropfenden Titel: „Flieg Fisch, lies und gesunde! oder: Glück, wo ist Dein Stachel?!“ nicht den Deut einer Rolle spielt.

Die Übereinstimmungen zwischen einem guten, alten Gruyere und Jochen Malmsheimer werden immer augenfälliger: Auch Malmsheimer wird reifer, schärfer und grantiger. Und da hilft weder die Fahrt in‘s Blaue noch der Gang in‘s Grüne, haben doch etwa Zoobesuche durch den Entschluß vieler Tierparkleitungen, aus distransparenten Gründen auf Käfigbesatzungen zur Gänze zu verzichten, ihre beruhigende Wirkung längst eingebüßt. Auch das Radio bietet inzwischen keinen Trost mehr, jeder macht ja was er will. Was aber, wenn man nicht jeder ist?

Was soll nur aus uns werden, wenn selbst Männer altern?
Trost bietet allein die Wissenschaft. Dies macht Malmsheimer an Hand der augenfälligen Verbindung zwischen der ägyptischen und niedersächsischen Kulturgeschichte, akademisch allerdings höchst brisant, überdeutlich. Bis schlußendlich die Weltverschwörung der Bücher, von der er durch Zufall erfährt, in einem rasanten Finale das Geheimnis der Losung von „Flieg Fisch, lies und gesunde ...“ lüftet.
Hier ist nicht nur die Literatur entfesselt, es ist Malmsheimer selbst. Doch er weiß, daß wir alle uns, gerade in unsicheren Zeiten, nach einem bißchen Glück sehnen. Und so endet ein furioser Abend mit einem kleinen Gedicht über die Liebe. Und über das Glück. Und über ein Fischlein.

Und so besteht am Ende doch Hoffnung.
Auf Liebe.
Und auf Glück.
Und auf Fisch.

„Eine vielbejubelte Premiere in Oberhausen.“ - (WAZ)

„Nach 100 wunderbaren Minuten erlöste Jochen Malmsheimer die Zwerchfelle eines begeisterten Publikums.“ - (Lippische Landeszeitung)

„Hier setzt Jochen Malmsheimer dem epischen Kabarett ein Denkmal.“ - (Neue Westfälische)

„Das ist die gültige Antwort des deutschen Kabaretts auf Pisa, aber auch auf die wahre Bildungsmisere und zugleich eine absurd-komische Huldigung all der Bücher, in denen all die geliebten schwülstigen, schwelgerischen, schwafeligen und schwefeligen Wörter stehen, mit denen er so gerne gurgelt - nur in ganz anderer Reihenfolge, versteht sich. Sein Programm ist klasse. Den Titel sollte man sich merken. Wie war der noch mal?“ - (NRZ)

„Der Titel des Programms ist genau das, was dabei herauskommt, wenn man in einem absurden Traum Hermann Hesse mit dem Apostel Paulus kreuzt.“ - (Westfalenblatt)