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Harry Kulzer

80 Jahre Metropolis

Der Stummfilmklassiker von Fritz Lang mit neuer Musik von Harry Kulzer

Harry Kulzer, Kopf der Münchner Formation Table for Two und Komponist des 80er Welthits „Pogo in Togo“, schreibt seit langem an seinem bisher vielleicht größten Werk. Jetzt ist es fertig: Harry Kulzer entführt Sie zu einem Kinoabend in seiner ursprünglichen Form: mit dem Rattern des Projektors, dem Rollenwechsel und der Angst des Vorführers vor dem Filmriss. Die eigens für diese Aufführung komponierte Filmmusik spielt er live am Klavier(!). Harry Kulzer lebt und fühlt seine Filmmusik, und unter seinen Händen brüllt, schreit und streichelt der Flügel diesen Film.
Zusammen mit der Murnau Stiftung präsentiert er den Stummfilmklassiker als 16mm-Film auf großer Leinwand. „Metropolis“ offenbart wie kein anderer Film die gewaltige Kraft dieses Mediums. Schließlich jährt sich 2007 die Filmpremiere von „Metropolis“ (1927) zum 80. Mal !!

„...Das besondere Bonbon dieses Abends war allerdings nicht nur der Stummfilm alleine, sondern die dazu live vorgetragene Filmmusik. ...Einfühlsam, wenn es sein musste auch aufwühlend und aggressiv, aber immer auf den Punkt genau zu den Filmszenen passend, begeisterte Kulzer die Gäste. Die Besucher dankten im dies am Ende mit lang anhaltendem Beifall.“ - (Friedberger Allgemeine)

»Ich halte Metropolis für einen der wichtigsten Stummfilme der Geschichte. Fritz Lang hat in diesem Film eine so ausdrucksstarke Bildsprache geschaffen, die auch heute noch nichts von ihrer Faszination verloren hat. ...für einen Komponisten bieten Stummfilme generell eine großartige Entfaltungsmöglichkeit: Endlich einmal ist der Film nicht mit endlosen Dialogen zugedeckt, die Musik kann helfen, Spannungsbögen besser zu entwickeln, und die Handlung kann mit dramaturgisch eingesetzter Musik verdeutlicht werden.«

»Ich hoffe, dass mir in diesem Spannungsfeld eine schlüssige Antwort gelingen wird«, erklärte Kulzer beim Interview vor der Premiere. »Auf jeden Fall wird die Musik zum Film live dargeboten, und schon deshalb wird nicht nur die kompositorische Arbeit eine Herausforderung, sondern auch das Überleben an jedem Vorstellungstag zählt...« - (Süddeutsche Zeitung)