Lustspielhaus
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Werner Schneyder

Ich bin konservativ

Wer Werner Schneyder kennt, weiß, dass der Titel eine Falle ist.
Der klassische, mehrfach preisgekrönte politische Kabarettist war 1996 „unwiderruflich“ von der Kabarettbühne abgetreten.12 Jahre danach wurde er für die Ruhrfestspiele „wortbrüchig“. Ein Programm aus aktuellen Soli und Liedern, kombiniert mit seinen besten Nummern aus dreißig Jahren wurde von Publikum und Presse enthusiastisch aufgenommen und machte einen Wiedereinstieg unvermeidlich.
Das Gastspiel ist in seiner Auseinandersetzung mit den ökonomischen und politischen Gegenwart natürlich auf dem letzten Stand. Und das junge, dem neuen Protest verpflichtete Publikum kann sich wundern, wie viele seiner Argumente der sechsundsiebzig Jahre alte Österreicher immer schon formuliert hatte. Begleitet wird er diesmal von seinem langjährigen musikalischen Weggefährten Christoph Pauli. Ob klassischer Liederabend oder Rockkonzert Ob Kabarettprogramm oder große Show – Christoph Paulis enorme Vielseitigkeit, gepaart mit höchstem pianistischen Anspruch hat ihn zu einem der gefragtesten Begleiter gemacht. Er hat mit vielen Künstler auf der Bühne gestanden, im Studio, oder vor der Fernsehkamera gearbeitet. Auch als Komponist hat sich Christoph Pauli einen Namen gemacht und auch auf diesem Gebiet beeindruckt seine große Vielseitigkeit.

Werner Schneyder, geboren 1937 in Graz aufgewachsen in Klagenfurt, Studium der Publizistik und Kunstgeschichte in Wien.
Journalist und Werbetexter, danach Theaterdramaturg. Seit 1965 Autor und Regisseur bei Radio und Fernsehen. Ab 1974 politisch-literarischer Kabarettist, auch Jahre im Duo, seit 1982 mit Solo- Programmen und Chansons. Daneben auch Sportkommentator. Derzeit Autor, Regisseur und Schauspieler. Werner Schneyder lebt in Kärnten und Wien. In zweiter Ehe mit Regine Bulling-Schneyder verheiratet. Sohn Achim Schneyder ist Autor und Journalist.