Lustspielhaus
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Ottfried Fischer

Otti und die Heimatlosen

In München gibt es sie noch, wenn’s der Zustand erlaubt, die endlosen nächtlichen Diskussionen über Geldknappheit und Subventionierung der Jazzclubszene, ganzheitliches Kulturverständnis, Solidarität, Selbsthilfe. Ein ständiger Cross‐over von Malerei, Theater und Musik, wie man den kulturpolitisch aufs Glatteis geführten ‚Spirit‘ wieder flott bekommt.
Das hatte zur Folge, dass Kabarettist Ottfried Fischer und Weltklassetrompeter Claus Reichstaller im Frühjahr 2009 beschlossen Taten folgen zu lassen und gemeinsam einen zunächst einmaligen literarisch‐musikalischen Frühschoppen zu gestalten – Fortsetzung allerdings ausdrücklich erwünscht.
Für dieses, durchaus bajuwarisch angehauchte Lesungs‐Unterfangen Fischers rekrutierte Reichstaller eine Sensationsformation von Band bestehend, neben dem Münchner Musikhochschulprofessor Claus Reichstaller selbst, aus dem Passauer Tubabläser und GMELCHtest‐Erfinder Leopold Gmelch, dem begnadeten Komponisten, Akkordeonisten und Pianisten aus Kempten Christian Ludwig Mayer und dem Leiter der einzigen südamerikanischen Percussion‐School, César Granados aus Panama. Diese Creme de la creme der Münchner Szene firmiert in dieser Konstellation seitdem erfolgreich unter „Ottfried Fischer und die Heimatlosen“. In diesem Programm liest Ottfried Fischer neue Texte, zitiert aus früheren Programmen und, um dem Grundgedanken des Jazz zu entsprechen, improvisiert natürlich. Virtuos begleitet wird er dabei von den „Heimatlosen“, die Altbekanntes neu vertonen, zünftige Eigenkompositionen mitbringen und gerne auch einmal die Führung übernehmen.
Lassen Sie sich verzaubern von Geschichten, Erzählungen und Anekdoten und natürlich von grandioser Musik.