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MOANA & the Tribe

Wha

Die Tour der letzten sechs Jahre führte Moana & the Tribe aus Neuseeland von den Stränden der Inseln Neu-Kaledoniens über den Pazifik nach Wladiwostok, weiter in die Städte Moskau, Rom, London, Frankfurt, Amsterdam und Athen verbunden mit einigen Stopovers in Finnland, Kanada und Spanien. Jetzt kehren sie mit einem brandaktuellen Album, mit neuen Songs und viel frischer Energie nach Europa zurück.
Mit ihren aktuellen Songs richten sich Moana & the Tribe an ein internationales Publikum, wobei sie immer an ihren Maori Wurzeln festhalten.
Die neue CD Wha gibt eine persönliche Stellungnahme in zehn neuen Songs wieder zu Themen wie der globalen Erwärmung, der Heimtücke des „freien Handels“, der Beilegung kriegerischer Auseinandersetzungen oder die immer noch aktuellen Konflikte in Ost-Timor.
Moana & the Tribe setzen ihre gelungene Melange aus modernen und traditionellen musikalischen Elementen fort und kreieren somit ihren ureigenen Stil von Roots music. In ihre traditionellen Maori-Soundelemente, Vokalharmonien und akustische Grooves vermengen sich klassische Elemente mit Dub und Reggae.
Eine multi-mediale Videoprojektion, die historische und gegenwärtige Impressionen zu Kunst und Kultur der Maori zeigt, rundet als visuelle Begleitung die Show ab.
Moana & the Tribe blicken in die Zukunft indem sie die Vergangenheit reflektieren – und sich der Gegenwart stellen.
Wha bedeutet “Vier” auf Maori. Moana & the Tribe leben im Südpazifik unter dem Kreuz des Süden und senden ihre Musik in alle vier Himmelsrichtungen.
Diese Band fängt den Zauber Neuseelands ein, den magischen Rhythmus der Wellen des Pazifiks und überbringt die Melodien und Texte eines Volkes, die niemanden unberührt lassen.

Die weichgespülten, polynesischen Klänge der Easy-Listening-Berieselung angesagter Lounges sind im Vergleich zu Moana & The Tribe nur klebrige Alkopops. Der neuseeländischen Gruppe gelang eine überzeugende und unterhaltsame Performance – das war Geschicklichkeit und Körperbeherrschung, gepaart mit fröhlicher Musikalität. Wenn Weltmusik überzeugt, dann so, von Mehrfachtalenten in einem kleinen Kulturkosmos, die ihren Kontinent zwischen Tradition und Spielarten heutiger Popkultur mit Selbstbewusstsein, Leidenschaft und Witz vertreten. Das war von wilder Schönheit und weit entfernt vom popfolkloristischen Crossover, konterkarierte die süßliche Melodik vieler Lieder und wurde durch eine überraschende Konfrontation mit Rap und ungezügelten Ureinwohner-Chants fast zu einem Duell zwischen archaischer und moderner Aggressivität. Das macht neugierig auf „Aotearoa“, das Land der großen weißen Wolke. - (Süddeutsche Zeitung)