Seine Jahresrückblicke sind längst Kult. So wie seine alljährlichen Maibockreden im Hofbräuhaus
längst legendär sind.
Aber wenn Django Asül ein neues Bühnenprogramm zimmert, geht es nicht um
das alltägliche Kleinklein in Politik und Gesellschaft, sondern um die großen Themen: Was können wir
von der Schwarmintelligenz der Heuschrecken lernen? Wieso verdient die sogenannte Generation Z
unsere Unterstützung? Wie sorgt Hans am Hengersberger Marktplatz für Deeskalation? Wäre das
auch ein Rezept für die momentanen Krisenherde auf der Welt? Wie hat Django im Alter von fünf
Jahren gelernt, dass Arbeiten und Geld verdienen zwei Paar Stiefel sind? Warum waren die
Bundesjugendspiele 1981 für ihn der Beweis, dass es keine Gerechtigkeit geben kann? In welchen
Situationen sollte man eine Antwort geben, ohne gefragt zu werden? Und was ist das beste
Gegenmittel, damit die Kinder und Jugendlichen das Smartphone gerne ignorieren?
Sich selber treu bleiben und gleichzeitig sich konsequent
weiterentwickeln – das sind die Eckpfeiler seines Schaffens. Das ist er
nicht mal so sehr sich selber, sondern seinem Publikum schuldig. Die
Verantwortung wiegt mittlerweile schwer.
Django Asüls mittlerweile achtes Soloprogramm kann es locker mit jedem Präzisionsgerät made in
Germany mithalten. Freuen Sie sich auf zwei Stunden Hilfe zur Selbsthilfe. Ganz ohne Politik. Und
deswegen umso lustiger.